Wie er die Welt sieht

Subjektive Realitäten überall

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12/07/2014
von Michael Scheuch
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Verbraucherschutz oder Kommerz – der ADAC hat sich entschieden

Ein bisschen traurg, dass der ADAC sich gegen die Ausrichtung als Verbraucherschutzorganisation hin zum kommerziellen Unternehmen entschieden hat. Folgt man zumindeste dem SPON-Artikel “Das ändert sich beim ADAC“:

Einen Fährentest wird es nicht mehr geben – der Verkauf der Tickets geht aber weiter, weil das laut ADAC von vielen Mitgliedern gewünscht wird. Auch ADAC-Tests von Batterien, Schneeketten und anderen Produkten und Dienstleistungen sowie die Pannenstatistik wird es wegen Interessenkonflikten nicht mehr geben.

Dass man nicht gleichzeitig testen und verkaufen kann, das leuchtet ein. Dass man dann auf Tests verzichtet ist dagegen vielsagend. Dann aber wirklich weg mit den Steuerprivilegien für den ADAC – fairer Wettbewerb mit anderen Anbietern.

Ein bisschend eprimierend für die Mitarbeiter in den entsprechenden Bereichen. Ich hatte immer den Eindruck, die machen ihren Job mit dem richtigen Impetus. Und ob sich so viel ändern wird? Es gibt nicht endlos viele Prüfstände für Crashtests in Deutschland, und Erfahrungen im Winterreifentest. Bisher hat man das ab und zu mit der Stiftung Warentest zusammen gemacht, jetzt wird man diese Dienstleistung an die Stiftung “verkaufen” – genau wie in anderen Bereichen andere Labors, die sowohl für die Stiftung als auch für Unternehmen arbeiten. Der Winterreifentest wird dann weiter vom ADAC kommen, ADAC steht dann halt nicht mehr drauf.

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11/23/2014
von Michael Scheuch
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Sterns schmutzige Titelfalle

Rudel- und Kampagnenjournalismus zählen zu den Erscheinungen, die den Medien das (Über-)Leben heute schwer machen. Denn die Anerkennung für journalistische Arbeit befindet sich im Sinkflug, und durch das Beharren auf alten Mechanismen (immer mehr von immer demselben, das Publikum will das so) und den Abbau von redaktionell erfahrenem Personal verstärkt sich dieser Effekt.

Als dieser Tage Stern Online die wunderbare Headline “Amazons schmutzige Rabattfalle” heraushaute, da konnte doch nur jemand von meiner Naivität damit rechnen, dass es sich um investigative Enthüllungen wallraffesken Ausmaßes handeln müsse.

Screenshot stern.de 22.11.2014

Screenshot stern.de 22.11.2014

Handelte es sich natürlich nicht.

Die schmutzige Rabattfalle von Amazon und ihrem Cyber-Monday, der Black Friday-Variante in Deutschland, ist, und das folgt knallharter investigativer Recherche in den Pressemitteilungen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (die sich anscheinend auch für weitgehend sinnfreies Amazon-Bashing nicht zu schade sind):

Viele der phantastischen Preisnachlässe beruhten auf einem Vergleich mit unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller (UVP)

Boah, das ist ja mal ein schmutziger Amazon-Trick. Diese Amis, die kommen auf Sachen. Da würden ja deutsche Möbelhäuser, Bin-ja-nicht-blöd-Märkte, Teppichhändler, Supermärkte, und wer auch noch, niemals drauf kommen. Niemals. Schmutzig, jawoll, schmutzig.

So schmutzig, dass allerdings im vergangenen Jahr dieses Fazit vom Cyber-Monday bliebt:

(…) eines mussten die Verbraucherschützer zugeben: “Preissuchmaschinen konnten die 50 damaligen Amazon-Angebote nicht knacken.”

Die Ersparnis mag also nicht ganz so groß sein, wie von Amazon versprochen und der eine oder andere Fieberanfall dürfte sich als übertrieben herausstellen. Dennoch kann man mit etwas Glück das eine oder andere Schnäppchen machen.

Das sind ja unglaublich schmutzige Tricks: die Angebote sind die günstigsten zu diesem Zeitpunkt. Und es werden Schnäppchen gemacht (dass es am Montag einen stern.de-Artikel zu den besten Schnäppchen geben könnte, mag ich nicht ausschließen). Das ist alles so schmutzig, dreckig, gemein, widerlich.

Dann setzt stern.de noch einen drauf: nach kurzer Zeit sieht der Artikel nämlich so aus:

Screenshot stern.de, 22.11.2014

Screenshot stern.de, 22.11.2014

Es ist die Klickfallenmasche, die die Süddeutsche schon so gerne einsetzt.

Darf ich ehrlich sein: das nenne ich schmutzige Tricks. Übergeigte Überschriften und dann noch eine Klickfalle für die Statistik.

So rettet Online übrigens Print nicht …

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11/03/2014
von Michael Scheuch
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Populismus at it’s best

Über das Thema “geplante Obsoleszenz” und meine Zweifel an einem massenhaften Phänomen und grundsätzlicher Taktik habe ich bereits geschrieben.

Die franzsösische Regierung möchte dem Phänomen, von dem nicht ganz klar ist, ob es denn eines ist, strafgesetzlich an den Kragen gehen: Frankreich will vorschnelles Altern von Geräten als Betrug ahnden. Juhu.

In den meisten Kurzmeldungen dazu wurde das Phänomen als gegeben hingenommen (wenn es ein Gesetz gibt, dann wird es das Delikt auch geben). Manchmal gibt es auch mehr Hintergrund.

Dass es schwer wird, Unternehmen den Vorsatz der vorzeitigen Alterung nachzuweisen, das ist schonmal klar.

Interessant finde ich die weiteren Gedanken aus Frankreich, die sich bei Telepolis finden. Danach soll bei Gütern ab einem bestimmten Warenwert die vorgesehene Nutzungsdauer angegeben werden (so ähnlich wie die Angabe auf Waschmitteln, für wie viele Waschgänge es reicht). Oder eine Zwangsangabe folgen, wie lange ein Hersteller Ersatzteile für ein Produkt vorrätig halten wird. Durchaus nachdenkenswert und sinnvoll, aber eben auf Kosten von “noch mehr Bürokratie” und noch mehr Angaben auf Verkaufsverpackuungen, die “eh keiner liest”.

Dann steht da noch

Und: die gesetzlich garantierte Garantiezeit wird auf zwei Jahre festgelegt.

Was dann mal wieder zeigt, dass der Autor vom Thema keine Ahnung hat, denn eine gesetzliche Garantie gibt es nicht, es handelt sich um die Gewährleistungsfrist, die im Augenblick EU-weit schon bei zwei Jahren liegt – allerdings kehrt sich nach sechs Monaten die Beweislast um, so dass der Kunde nachweisen muss, dass ein Schaden schon bei Verkauf des Geräts vorlag – was er regelmäßig nicht kann. Wahrscheinlich ist gemeint, diese Beweislastumkehr zu kippen.

 

Wie dem auch sei. Bevor ich mich aufrege rege ich mich lieber darüber auf:

So lange es solche Angebote gibt, und Menschen, die so einkaufen, halte ich die Obsolszenz-Debatte für an der Sache vorbeigehend:

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(Besonders Super ist der Schwenkefilter (sic!)) Screenshot: Mediamarkt 25.10.2014)

 

Dass diese Produkt für vier Euro nicht lange halten werden, schnell Elektroschrott werden und eine katastrophale Umweltbilanz haben, das brauchen wir nicht drüber reden. Abgesehen davon, dass sie wahrscheinlich ihren Zweck noch schlecht erfüllen. Gegen solche Produkte hilft aber kein Obsoleszenzgesetz zur Erfüllung populistischer Forderungen. Was hilft? Ich bin manchmal ratlos.

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10/25/2014
von Michael Scheuch
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Jugend ohne Kanal

Ich halte mich ja bei Themen, die direkt meine Arbeit und meinen Arbeitgeber tangieren, meistens eher zurück. Das betrifft auch den “Jugendkanal” von ARD/ZDF. Schließlich arbeite ich für ZDFInfo, eines dieser digitalen Unternehmungen, bei denen es auch darum geht, öffentlich-rechtliches Profil in Bevölkerungsgruppen zu tragen, die manchmal eher nicht so auf DAS ERSTE und das ZDF stehen.

Ich mag die Entscheidung der Ministerpräsidenten zum Jugendkanal nicht abschließend beurteilen, aber ich denke, dass ein linearer Sender sicher keine Antwort auf verändertes Medienkonsumverhalten gewesen wäre – alleine weil der sich ja die Frage stellen muss, was man um 20:15 zeigt, wenn alle anderen ihr schönstes Gewerk ins Schaufenster stellen, oder auch  von mir aus um 19:00 Uhr, wenn RTL viele Junge mit dem unsäglichen “Berlin – Tag und Nacht” erreicht.

Peer Schader hat bei DWDL ziemlich gut analysiert, was auch mir durch den Kopf ging.

Fakt ist: Die ARD erreicht mit ihrem abends dezidiert als Jugendprogramm positionierten Einsplus schon jetzt im linearen Fernsehen quasi keine jungen Zuschauer; und das obwohl über zwei Jahre Zeit war, die “junge Primetime” als Programm-Alternative im Fernsehen zu etablieren und dafür sämtliche Möglichkeiten des Senderverbundes zu nutzen, um dafür zu werben.

Die Behauptung der ARD, ein Jugendprogramm sei ohne eigenen TV-Kanal “schwerer” zu etablieren, ist Unfug. Die eigentliche Herausforderung wäre gewesen, einem Jugendprogramm im linearen Fernsehen überhaupt messbar viele Zuschauer zuzuführen.

Jetzt kann man zeitlos alles machen, was man glaubt, als ÖR-Sender machen zu können, um das Medienangebot der privaten Sender, der Profi-Youtuber und der privaten Youtube-Uploader zu ergänzen. Also Dinge, die es dort nicht gibt. Etwa gut recherchiertes Programm. Dazu spannend gemacht. Mehr als nur vor der Kamera zu zappeln und mit Jump-Cuts Tempo herstellen.

Schade, dass Daniel Bröckerhoff, einem der Vorzeige Web x.0-Journalisten dazu so gar nix einfällt und er das per ZAPP auch noch, anscheinend stolz, in die Welt hinausläßt.

[Kann ich es eigentlich typisch finden, dass ich das Video hier nicht embedden kann?]

Leider nicht einzubetten...

Leider nicht einzubetten…

Kann man allerernstens beklagen, dass die Ministerpräsidenten den Sendern nicht vorgeschrieben haben, wie sie ein Internetangebot zu gestalten haben? Ich hätte ja mal nicht das Geschrei hören mögen, wenn sie es getan hätten! Schade, dass persönliche Betroffenheit (als klubkonret-Autor) so zum “Mimimi” führt.

Kein Zwang zu 24/7-Senden, kein Zwang zum recyclen was das Zeug hält um Programmstrecken zu füllen. Wer hätte das gedacht, dass die Ministerpräsidenten die ÖR im Internet von der Leine lassen – ich schon mal nicht.

Warten wirs mal ab, ob die Chance genutzt wird.

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09/14/2014
von Michael Scheuch
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Nervensägig

Es ist wieder mal oder immer noch Zeit für viele tolle, kluge Gedanken zur Zukunft der Zeitung. Sollte man meinen. Erzählen sie einem. Und dann liest man die “neuen” Debattenbeiträge und ist ein bisschen entsetzt.

Die zuletzt gestartete Welle starteten drei Autoren in der FAZ “In eigener Sache” – die Prämisse lautet:

Die Zeitungen stecken in der größten Krise ihrer Geschichte. Das liegt nicht nur am Internet. Anlass genug, über unsere eigene Branche nachzudenken.

Gut, schön, klar. Die Zukunft der Zeitung, manchmal auch des Journalismus, oder halt auch umgekehrt. Prima. Mal sehen, was es da zu lesen gibt.

Die Kritik dieser Bestandsaufnahme in recht ausführlicher Form kommt von Thomas Knüwer, der ja genau wie viele Journalisten (ja, ich denke ich auch) mit einem gewissen Klugscheißergen ausgestattet ist. Dafür wird er dann gerne angefeindet, aber merke: auch Klugscheißer haben mal recht.

Was er kritisiert und auch ich kritikwürdig finde, dass sind alle Sätze, die auf die Zukunft des Journalismus und der Zeitungen abzielen. Und das sind gar nicht so viele in diesem Artikel.

Szenario 1:

Wie also geht es weiter mit der Zeitung? Zwei Szenarien können wir uns ausmalen. Das erste trägt den Arbeitstitel: Es wird böse enden. Die Finanzierungsbasis der klassischen Zeitungen erodiert. Ein großes Zeitungssterben setzt ein. Einige Verlage retten sich, indem sie die alten Nebengeschäfte im Internet ausbauen, ihre Zeitungen aber aufgeben. In Gefahr geraten selbst die großen Namen.

Szenario 2:

Es wird doch noch gut: Eine neue Pressevielfalt entsteht. Einige wenige alte Verlagshäuser gehen als Sieger aus der Krise hervor.

Aber mehr als reines Wunschdenken ist das wirkich nicht. Geben die Autoren auch zu:

Ist das alles Wunschdenken? Ja, es ist Wunschdenken. So wünschen wir – die Autoren dieses Artikels – uns die neue Zeitungswelt.

Äh. Und dafür der ganze Aufriss?

Jetzt darf mal der Chef ran, Mathias Müller von Blumencron appeliert: Zwanzig Jahre Zeitung im Internet Schafft den Online-Journalismus ab.

Aber auch hier: ganz viel Historie, ganz viel Bestandsaufnahme, nette Anekdoten, aber Zukunft? Er stellt die Frage:

Wohin wird die Entwicklung führen?

Um diese Frage dann mal wieder entschieden nicht zu beantworten. Allenfalls mit einem sehr allgemeinen Bla Bla:

Journalismus braucht in den nächsten Jahren das, was gute Redaktionen immer getragen hat: jede Menge Idealismus.

Echt? Verleger, ich hör dir trapsen: Idealismus ja, Honorare nein? Und nein: Idealismus wird den Journalismus nicht retten.

Und dann, in den letzten drei Absätzen, kommt auch nichts mehr. Das ist nach all dem Vorlauf mit aufgeplustertem Wissen über den Werdegang des Online-Journalismus einfach beschämend wenig.

Und deswegen nervt diese Debatte so gräßlich: das Thema hatten wir vor 12 Monaten bei Cordt Schnibbens “2020 – Zeitungsdebatte” auf Spiegel Online schonmal.

Bis repetita non placent.Wie der Asterix-gebildete Lateiner sagt.

 

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09/09/2014
von Michael Scheuch
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LdT: Modernes Phishing

Heise berichtet, dass nach einem Urteil des Landgerichts Darmstadt ein Bankkunde auf dem Schaden durch Betrug beim Online-Banking sitzenbleiben wird. Er nutzte das Smart-TAN Verfahren, bei dem die Transaktionsnnummer per Flickercode auf ein Lesegerät übertragen wird. Zusammen mit der TAN erscheint auf dem Display des Zusatzgerätes auch die Kontonummer des Empfängers und die Überweisungssumme. Auch beim mTAN-Verfahren, bei dem die TAN per SMS auf ein Mobiltelefon gesendet wird, kommen auch diese “zusätzlichen” Informationen an. In Wirklichkeit, und das ist wenigen Kunden bewusst, handelt es sich um sehr essentielle Informationen. Denn nur wer die empfangenen Daten kontrolliert und erst dann die TAN zur Bestätigung im Online-Banking eingibt, der sorgt für die Sicherheit des Systems. Denn das Manipulieren einer Überweisung auf dem Weg vom (wahrscheinlich von Computerviren befallenen) Rechner des Kunden zur Bank ist ja nach wie vor eine leichte Übung für Kriminelle. Der Sicherheitsfaktor ist nicht die Übertragung der TAN zum Kunden, egal ob Smart- oder mTAN. Der Sicherheitsfaktor ist der Mensch, der die Überweisungsdaten nochmal checkt.

Das Urteil ist daher konsequent – an der Technik liegt es diesmal nicht. Aber vielleicht sollten die Banken ein bisschen genauer darauf hinwiesen, wie wichtig die Endkontrolle der Überweisungsdaten ist. Dass ihre Online-Banking-Sicherheit keine technische Meisterleistung ist, sondern am Kunden und dessen Aufmerksamkeit hängt.

09/08/2014
von Michael Scheuch
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Frage: Klickfishing bei der SZ

Ich öffne manchmal Webseiten und lasse die dann im Browser offen. Oder öffne diese beim Starten. Seit geraumer Zeit macht dann sueddeutsche.de das da mit mir:

Screenshot: sueddeutsche.de

Ist das ein toller Service? Mich nervt das nur – manchmal ist übrigens auch kaum zu erkennen, was sich an der Startseite geändert hat (Service wäre es, das “aktualisierte” dann auch zu kennzeichnen. oder wäre das zu peinlich).

Oder will da jemand die Klickraten nach oben treiben. Das würde ich mal vermuten, aber vielleicht kennen sich andere mit SEO und Klickoptimierung besser aus.

Ich finds nervig.

 

 

 

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08/10/2014
von Michael Scheuch
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LdT: Angriffe auf das mTAN-Verfahren

Die Süddeutsche Zeitung berichtet von einem erneuten Angriff auf das mTAN-Verfahren – mittels Nachbestellung einer SIM-Karte für die Mobilnummer, die für das Online-Banking benutzt wird. Erneut ist die Schadenssummer hoch. Das ist typisch, denn das Verfahren ist auch für die Angreifer aufwendig. Das ist die gute Nachricht für all jene, die eh knietief im Dispo sind: potentielle Opfer müssen schon mehr als ein paar hundert Euro als Angriffsfläche bieten.

Dreist versucht sich O2 aus der Verantwortung zu stehlen – offenbar hat man ohne genaue Identitätskontrolle die zweite SIM-Karte rausgerückt:

O2 konnte sich nicht erklären, warum die SIM-Karte ohne Vorlegen des Personalausweises freigeschaltet wurde. Salopp teilte der Mobilfunkanbieter mit: “Wir raten aus Sicherheitsgründen grundsätzlich von einer Nutzung des mTan-Verfahrens ab.”

Das dürfte das Unternehmen aber kaum aus der Schadensersatzpflicht entlassen, wenn dieses seiner vertragsgemäßen Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen ist.