Vinyl

Zum ersten Mal seit vielen Jahren verfüge ich nun wieder über einen Plattenspieler. Nix teures, nix audiophiles, aber die Dinger sind ja trotzdem ganz schön teuer geworden.

Für meine Zwecke, die Re-Animierung meiner Plattensammlung, vollkommen ok (da auch das Anstöpseln an den Computer bereits funktioniert). Im Hintergrund wird gerade die erste Plattenseite eingelesen. Eine Platte, mit der sich sehr viele Erinnerungen verbinden. Wehmut beschleicht einen, aber auch das wohligwarme Kribbeln, das mit einem gut sitzenden, etwas ausgewaschenen alten Puli vergleichbar ist, der eine lange Wegstrecke mit einem zurückgelegt hat. Die Puhdys „6“ – die Live-Doppel-LP. Seite vier zuerst. Die Klassiker. ALT WIE EIN BAUM. LEBENSZEIT. WENN EIN MENSCH LEBT.

* Übrigens: eigentlich ist es die Puhdys „7“, doch in der BRD (TELDEC) wurde eine Platte bei der Veröffentlichung ausgelassen – ich weiß nicht mehr, welche. Auf jeden Fall unterscheiden sich so die Cover der ersten Dutzend Platten in Ost und West