Spendenpraktiken

Es gab einmal ein Erdbeben in Pakistan, und ich entschloss mich, via UNICEF zu spenden. Keine große Summe. Ich nutzte dafür das Lastschriftverfahren auf der Webseite. Nach einigen Wochen erhielt ich dann einen klar illegalen unerbetenen Werbeanruf, ich hatte zu keinem Zeitpunkt UNICEF die Erlaubnis erteilt, mich anzurufen. Seitdem ist der Laden für mich unten durch, und die augenblickliche Krise gönne ich dem Schuppen von ganzem Herzen. Wer marketingtechisch verblödet jedes Mätzchen mitmacht, dem bin ich nicht bereit, Geld zu spenden. Für diese Cold-Call-Mätzchen hat sicherlich irgendein Berater ein Honorar bekommen. Nein danke.

Ebenso untendurch sind die SOS-Kinderdörfer, die einen mit Papierwerbung zuschütten und, noch dreister, unaufgefordert Postkarten schicken, die man dann bitteschön bezahlen möge. Das sind die Methoden unseriöser Versandklitschen, aber niemals einer ernstzunehmenden wohltätigen Organisation.

Das Grundprinzip wie immer im Leben: sauber bleiben …