1und1 im Selbstversuch

Nachtrag: 24.11.12. Okay, hat jetzt soweit geklappt – zum Glück war ich morgens früh noch da, als DHL klingelte. Warum nicht gleich so. Ob das mit dem Ab- und Anbestellen monatsweise so klappt: Schaunwirmal..

Okay, okay, okay, ich kann ja jetzt schlecht sagen ich hätte es nicht geahnt. Aber: müssen den Vorurteile immer so schnell …
Von Anfang an: ich brauche eine monatlich kündbare Notebook-Flat mit USB-Stick und Auslandstarif. Vernünftiger Preis und vernünftiges Netz: ich lande bei 1und1. Da habe ich ein komisches Gefühl im Magen, aber es geht ja weder um meinen Festnetzanschluss noch um meine Mobilfunknummer. Also: was soll’s, hoch die Tassen, her damit. 30.10.
Online bestellt, Bestellbestätigung, irgendwie aber keine Zugangsdaten für den Online-Bereich. Egal. Das Paket mit SIM-Karte und Stick kommt dann, man muss sich mit Perso identifizieren, musste ich nicht bei allen SIM-Karten, die ich so habe, aber sei es drum.

Toll: Es kommt die Mitteilung, der Versand erfolgt per GLS. Da denk ich doch: prima, das wird nichts werden. Denn GLS hat ja bekanntlich keine lokalen Annahmestellen, wo man seine Sachen abholen kann. Und 1und1 schreibt dick und fett: nur eigenhändige Entgegenahme mit Perso möglich. Keine Vollmacht, kein beim Nachbarn abgeben.
Schwups, schnell ging es ja, am 2.11. die erwartete Benachrichtungskarte im Kasten. Ich möge doch bitte am Montag zwischen 12-15 Uhr daheim sein, dann käme man nochmal vorbei.
Ja. Klar.
Inzwischen kommt auch die Rechnung von 1und1 (per Mail) über die Notebookflat 31.10.-30.11. – witzig, ich habe noch keine Karte, aber löhnen darf ich schon mal.
Okay, ich bin nett. Rufe am Samstag 1und1 an (und hänge gar nicht lange in der Warteschleife, das ist Super!). Und gebe Rapport, dass ich nicht beabsichtige, am Montag einen Tag Urlaub zu nehmen um das Paket in Empfang zu nehmen. Und nein, ich kann auch an meinem Arbeitsplatz das Paket nicht in Empfang nehmen, das mag mein Arbeitgeber nämlich nicht. Die nette Dame am anderen Ende bestätigt, sie dürfe das an ihrem Arbeitsplatz wohl auch nicht.
Sie seufzt (scheint nicht selten ein Problem zu sein, dieses GLS) und sagt, sie werde das Paket bei GLS zurückfordern und dann per DHL schicken lassen (Was für mich heißt: am Samstag in die Postfilliale – das ist mit der Akündigung einer Wurzelbehandlung zu vergleichen, aber was soll man machen …)
Okay, Montag dann doch wieder ein GLS-Zettel im Briefkasten (leider nicht da, rufen sie uns an). Mach ich nicht, ich hatte ja 1und1 schon angerufen.
Heute per Mail:

heute erhalten Sie wichtige Informationen zur Zustellung Ihres Pakets.

Sie haben den Tarif 1&1 Notebook-Flat bestellt. Damit Sie
den gewünschten Tarif bald nutzen können, haben wir das zur Bestellung
gehörende Paket gerne an Sie versendet. Wie wir erfahren haben, konnte
Ihnen dieses Paket jedoch nicht zugestellt werden. Es wurde mit dem
Vermerk an uns zurückgeschickt: nicht angetroffen

Mit dem Versand Ihres Pakets haben wir den Rechnungsbetrag von Ihrem
Konto abgebucht. Diese von Ihnen bereits gezahlte Rechnung erstatten
wir Ihnen selbstverständlich zurück.

Es ist uns wichtig, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden. Daher
rufen wir Sie zeitnah an, um mit Ihnen das weitere Vorgehen zu besprechen.

Äh, müsst ihr nicht, Jungs. Wir haben doch schon telefoniert.

Seufz.

Grundfrage: wieso GLS? Die sind spezialisiert auf Geschäftskunden und haben keine Fillialen zum vor Ort abholen. Für den einigermaßen berufstätigen Teil der Bevölkerung ist ein Dienst, der irgendwann am Tag mal kommt, sinnlos …

Kann noch witzig werden, zum Glück geht es nicht um Leben oder Tod.

To be continued …