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Mitten ins HerzSo, das DVD-Abo bei Amazon lohnt sich für uns schon. Gut gefallen hat mir, wie schon der erste Teil, DIE FANTASTISCHEN 4: RISE OF THE SILVER SURFER. Respekt für die Tricks, da gab es keine Sequenz, die mich gestört hätte. Ein schicker SilverSurfer, und vor allem die Alltagsszenen der vier Helden: gut. Natürlich ist das ein Old-Fashioned-Superheldenfilm, das Skript hätte auch aus den 70ern stammen können, aber es ist in seiner Naivität halt auch dicht an der Zeit, in der diese Comichelden entstanden. Tiefgang: Fehlanzeige. Jeder ist, was er zu sein scheint. Keine Tricks, kein doppelter Boden in der Charakterisierung. Das ist, zur Abwechslung, schon mal ganz nett. Und heutzutage, wo irgendein aberwitziger Twist ein Must darstellt, schon wieder fast Avantgarde. Die Kritiken waren verheerend, aber dem trotze ich hier.

Ein echt toller Film: MITTEN INS HERZ – EIN SONG FÜR DICH,  naja, unbeholfen für MUSIC & LYRICS, eine Romantikkomödie mit Hugh Grant und Drew Barrymore. Okay: ein derart unwahrscheinlicher und konstruierter Plot gibt natürlich Abzüge in der A-Note. Aber vieles an diesem Film ist wirklich gelungen, etwa die Parodie auf die Popbands der 80er (WHAM ist klares Vorbild für die mit einem sensationellen Musikvideo startende Filmgruppe POP „Pop goes my Heart“ – Such das mal auf youtube!, Auch zu sehen am Anfang des Trailers) und auf die Arschwackelprinzessinnen des aktuellen Pop. Hervorragend. Spitz. Jaja, überkonstruiert und sehr gewollt. Aber gut gemacht! Hugh Grant als eine Art „Andrew Ridgeley“. Wer das ist? Die andere Hälfte von George Michael von Wham!, womit die Figur schon prima eingeführt ist 🙂