Film Rundumschlag

Also, was anderes als DVDs kommen momentan fast nicht auf den Schirm. Wir haben abends ein Zeitfenster von 45-60 Minuten zum schauen, daher sind es gerne mal Fernsehserien, die wir uns geben.

Spaß macht dabei MONK, wobei man sagen muss, dass die erste Staffel durchaus eine Reihe von Hängern hat. Aber schon in der zweiten sieht man, dass der Sender auf einmal sehr viel mehr Geld in die Hand genommen hat – die Optik ist frischer, moderner, und die Drehbücher haben an Drive gewonnen. Wo MONK begann eintönig zu werden (skurriler Mordfall, Genie löst auf) sind ausreichend Variationen eingebaut. Manchmal überzeugt der eigentliche Krimimalfall wenig, da sind viele Sachen einfach zu konstruiert. Aber das Drumherum ist in Ordnung. Keine Sensation, aber solide Unterhaltung.

Meiner riesigen Enttäuschung über PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS muss ich aber Ausdruck verleihen: Pfui!

Mit 4400 haben wir angefangen, nicht schlecht, nicht überragend, aber das soll sich steigern, haben wir uns sagen lassen.

RAY war ein toller Musikfilm – als Bio hatte er allerdings das Problem, zu viel zu wollen. Die Musikszenen sind so ausführlich, dass man der Person Ray Charles kaum näher kommt. Vieles ist irgendwie Rock’n’roll-Klischee und manchmal zu nett zum Protagonisten. Hervorragend die Darstellung, zu Recht oscargekrönt. Aber „packend“ war der Film nur an einigen Stellen. Schade.

Bei DER TEUFEL TRÄGT PRADA fragt man sich zwar hinterher was das sollte, aber bis dahin war es gute Unterhaltung.