Wie er die Welt sieht

Subjektive Realitäten überall

Amateure überall

Stefan Niggemeier hat zu Recht darauf hingewiesen: das Arbeiten mit Schwenks, Schärfentiefe und Bildelementen im Vordergrund: das geht gar nicht. Es wird Zeit, der Ästhetik im Fernsehen den Kampf anzusagen. Denn gerade die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Europas haben den Auftrag, vor allem bildlich langweilig zu sein. Seinem Beispiel kann ich nur die verdammungswürdige Unterhaltungsreihe Sherlock hinzufügen – die zu Recht ja immer wieder kritisiert wird. Hier nur ein paar verstörende Beispiele, ohne „das weiter recherchiert“ zu haben. Alleine die ersten sechs stammen aus einem Zeitraum von nur 3 Minuten. Diese Schlüsselszenen muss ich folgenden kurz dokumentieren. Ich habe ja ein Screenshot-Programm.

Was optisch so daherkommt, das kann inhaltlich ja gar nichts sein. Daher gehe ich auf den Inhalt auch gar nicht ein.

s7 s9 s8 s6 s5 s4 s3 s2 s1 s10

Sherlock, Staffel 2, Episode 3: Der Reichenbach-Fall.

3 Kommentare

  1. Mal abgesehen davon, dass ich bei Sherlock – im Unterschied zum Frontal-Stück – nicht dauernd Grünzeug im Bild habe und nicht nur deswegen der Bezug zur Niggemeier-Kritik ziemlich misslungen scheint:

    Herr Scheuch, ihren ersten Satz sollten Sie – wg. Rechtschreibung – vielleicht auch besser in eine kreative Unschärfe hüllen. 😉

  2. Ja, die wichtigen Sachen müssen dringend angesprochen werden. Und dafür bin ich, wie immer in solchen Fällen, unglaublich dankbar. Denn das bringt die Diskussion immer so schön inhaltlich weiter.

    Und wenn sie sich die Laborszene in S02E03 anschauen und alleine für nicht vorhandenes Grünzeug dankbar sind – dann ist das wirklich schön für Sie.

  3. Nun eine meisterhafte Serie, die einfach zu komplex und schnell für so manchen ist, zu diffamieren indem man von ständiger Kritik redet ist etwas seltsam. Wie wäre …. sagen wir 3 Quellen, also Leitmedien, Fahmagazine (keine Blogs, da darf ja absolut jeder) …. NA ……..