Riesengroße Klappe

Nach einem Bericht von SPON kotzt läßt sich  Daimlerchef Zetsche in der Bild am Sonntag kräftig über die Politik der Bundesregierung aus. Zur Atomwende sagt er besserwisserisch:

„In einem Unternehmen wie Daimler würde über eine solche Weichenstellung nur in voller Kenntnis der Alternativen entschieden werden. Sonst können wir keine fundierte Entscheidung treffen. Das habe ich beim Thema Energiewende aber noch nicht gesehen. Es ist nicht auszuschließen, dass es funktioniert, wir wissen es aber noch nicht wirklich.“

Das behauptet also der Chef des Unternehmens, das mit der Fusion DainlerChrysler die wohl sensationellste Industriebauchlandung der letzten Jahrzehnte hingelegt hat, die viele Aktionäre viel Geld gekostet hat. Wie viel Überheblichkeit kann sich ein solches Unternehmen anderen gegenüber noch leisten?