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Schon am Dienstag habe ich mich drüber geärgert. Es sind immer diese Kleinigkeiten, die aber zeigen, wie so gerne geschlampt wird im „Medienjournalismus“ – vergangenes Jahr hatte ich davon genug zum in Alletischplattenbeißen. Da gibt es in der SZ einen Artikel über die Zukunft von Harald Schmidt, Erkenntniswert eher gering, und da heißt es

„Seine durchschnittlichen Auftritte aber, und das sind gute, bilden nach wie vor die Spitze des deutschen Late-Night-Gewerbes ab, das mit der ZDF-Wochenshow und TV total (Stefan Raab, Pro Sieben) besser besetzt ist als vor ein paar Jahren“. (Was soll das heißen? Fehlt ein „obwohl“? Kürzung?)

„Auf der ARD-Homepage wird Fred Kogel nach ARD-Art interviewt. Frage: Was sei der Unterschied zur Wochenshow des ZDF? Antwort nach Kogel-Art: „Harald Schmidt.““

Das Doofe ist, dass es keine „ZDF-Wochenshow“ gibt, sondern entweder das „Wochenjournal“ (wird nicht gemeint sein) und die „heute-show“, an die der Autor wohl denkt, deren Name ihm nur gerade nicht einfällt, was aufgrund der Tatsache, dass so viel über sie berichtet wurde und sie auch Preise kassiert hat, etwas traurig ist.

Kleinkram, aber ärgerlich, so was von …