Wie er die Welt sieht

Subjektive Realitäten überall

Lange gewartet

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Ich weiß auch nicht, warum es so lange gedauert hat, bis wir BIG FISH uns angesehen haben. Er ist uns halt durch die Lappen gegangen, dieser Tim-Burton-Film ohne Johnny Depp (!). Schade. Ist nämlich ein toller Film, der einem wieder einmal klar macht, welche Möglichkeiten dieses Medium so bietet. Phantastische Bilder von abgedrehten Geschichten, an die Gurgel gehende Emotionen. Und natürlich hat Burton recht, wenn es in dem Film heißt, dass jeder eine Geschichte linear von vorne nach hinten erzählen kann, es dann aber langweilig ist. Andererseits beherrschen nicht viele das Ineinandergreifen von Zeit- und Handlungsebenen.

Vielleicht hatte ich Angst davor, denn der „Ruf“ des Filmes ist nun mal, dass er jeden (!) weichklopft und einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Papiertaschentuchbranche leistet. In deed, das tut er. Aber charmant. Man fühlt sich weniger manipuliert als man tatsächlich wurde.

Und wie so viele Filme geht es um die Frage, worauf es im Leben wirklich ankommt. Die Antwort: auf eine gute Geschichte. 

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