Wie er die Welt sieht

Subjektive Realitäten überall

Beamte

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sind Diener des Staates. Ihre Loyalität wird ihnen mit Privilegien und Pensionen vergolten, dafür sind sie unpolitisch und arbeiten für die jeweils gewählte Regierung aufopferungsvoll und bis zur Selbstverleugnung loyal.
Soweit die Theorie. Jetzt lehnen wir uns mal zurück und lachen ganz herzlich darüber.
Und dann sagen wir mal: es gibt Beamte aus 16 Jahren Kohl-Regierung, die sich eine CDU-Herrschaft ziemlich dringend zurückwünschen. Und da kann man aus Übereifer schon mal eine Streichliste zusammenstellen und dann sofort den Medien zuspielen um den Eichel-Hans in Bedrängnis zu bringen.
Ganz ehrlich: Was soll es denn anderes sein?
In Wirklichkeit rechnet doch kaum einer der SPD-Minister damit, in sein Haus nach dem 18. September zurückkehren zu können. Also werden kaum noch konzeptionelle Vorstellungen über den Wahltermin hinaus entwickelt. Warum sollte also der Eichel-Hans eine Streichliste in Auftrag geben?
Nach dazu er wissen muss, dass unter der loyalen Beamtenschaft seines Hauses möglicherweise der ein oder andere Stinkstiefel lieber einen Chef namens Kirchoff oder Merz haben möchte?
Die Sozis sind manchmal blöd. Aber so blöd auch nicht.

Berufsbeamtentum abschaffen. Winner takes all: beim Regierungswechsel fliegen alle mit. Das motiviert sicherlich mehr als das Bewußtsein: Ist mir doch egal, wer unter mir Minister ist – ich bin hier auf Lebenszeit.

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